Montag, 25. März 2013

Mein Homie Aristoteles // Was ist das 5-Akt Schema?

Eines der ältesten Muster für dramatisches Erzählen ist das 5-Akt Schema. Jeder sollte das Konzept eigentlich noch aus dem Deutschunterricht kennen. Es lässt sich nicht nur auf Theaterstücke, sondern eben auch auf Film anwenden. Das Regeldrama besteht aus folgenden 5 Akten:

  1. Exposition
  2. Steigerung / Erregendes Moment
  3. Höhepunkt / Klimax
  4. Retardation
  5. Katastrophe (im Film natürlich auch ein Happy End)

Warum dieses Muster immer noch funktioniert:
Konventionen! Wie erzählt wird, was uns emotional berührt, was wir spannend finden hat viel mit Sozialisation und Konventionen zu tun. Wir haben eine gewisse Erwartungshaltung an Film und daran wie eine Geschichte erzählt sein muss. Wer dieses Muster kennt, kann die Aufmerksamkeit der Zuschauer steuern und unter Umständen auch die Muster brechen.

Die Weiterentwicklung des Regeldramas ist das 3 Akt Schema nach Syd Field, dazu bald ein weiterer Post.

Das 5-Akt Schema:

Quelle: Wikipedia, Regeldrama nach Gustav Freytag, http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Regeldrama_Aristoteles.jpg




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